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Seit dem Jahr 1544 wurden in Blumberg die ersten Schürfungen aus dem Blumberger Stoberg zu Tage gebracht. Denn er birgt einen kostbaren Schatz in sich, Eisenerz in braunem Jura – auch Dogger genannt. Viele Jahre lang wurde unter Tage das Eisenerz abgetragen und in Schmelzöfen weiterverarbeitet. Doch trotz der Arbeit und des aufkommenden Wohlstandes im Dorf erzählten sich die Bergleute von dämonischen Wesen, die im Berg lebten. Sie hörten Geflüster und sahen ihre Schatten. Man erzählte sich auch von schaurigen Begegnungen mit großen unheimlichen Kreaturen. Regelmäßig verschwand ihr Werkzeug und tauchte an anderer Stelle oder gar nicht mehr auf. Alle waren sich einig, dass der Teufel im Berge sein Unwesen treibt.  Immer mehr Bergleute legten die Arbeit nieder und wollten nicht mehr in den Erzstollen im Stoberg, so dass dieser schließlich stillgelegt wurde. Doch der Teufel hatte Gefallen daran gefunden, die Blumberger zu necken und zu erschrecken. Und er erkannte schnell, dass einmal im Jahr alle närrisch und verkleidet durch die Stadt zogen und er sich zu dieser Zeit problemlos in der Stadt herumtreiben konnte. Deshalb sieht man die Doggererzteufel mit ihrem langen Fell und ihren großen Hörnern immer zur Fastnachtszeit in der Stadt. Und wer genau hinhört kann sogar ihr Geflüster verstehen:  „Die Blumberger sind wild und laut, doch zum Teufel sich keiner traut.“
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